Mal was Anderes: Fantasy-Figuren

Meine ersten Schritte bei der Bemalung von Fantasy-Figuren

Meine ersten Gehversuche als Fantasy-Figurenmaler. Der Cent zeigt, wie klein die Figuren sind.

Wer mich kennt, weiß, dass ich so ziemlich alles baue, was mir „über den Weg läuft“ und gerne auch mal über den Tellerrand schaue. Vor einiger Zeit habe ich mich in das Metier der Fantasy-Figuren gewagt. Eine große Hilfe dabei war mir das Team von Fantasy Stronghold in Ludwigsburg. Besonders Dirk gab mir zahlreiche Tipps und ermutigte mich. Danke dafür! Hier nun die Ergebnisse.

 

Zwerg Courage

Mein Erstlingswerk war dieser Zwerg von Games Workshop. Bei der Figur ging es erst einmal darum, mich mit den Maltechniken vertraut zu machen.

 

Space Marine KSK 40.000

Dieser Space Marine von Games Workshop bekam schon etwas Zubehör, wie Taschen, Handgranaten und ein Bajonett. Schwerpunkt der Bemalung war die freihand gestaltete Flecktarnung. Die Farben werden nach unten immer dunkler, um der Figur mehr optische Größe zu geben. Zum Schluss wurde der Space Marine noch zur Bundeswehr versetzt, wie man an den Abzeichen am Ärmel erkennt.

 

Skave Shadow

Dieser Skave von Games Workshop wurde zuerst etwas detailliert. Der Mantel wurde ausgefräst und die Details nachgraviert. Außerdem bekam er ein neues Gebiss aus gezogenen Gussästen. Bei der Bemalung legte ich Wert auf ein dreckiges, abgekämpftes Aussehen.

 

Gandalf

Mein nächster Kandidat war Gandalf aus Herr der Ringe von Games Workshop. Bei ihm wollte ich eine imaginäre Lichtquelle von vorne darstellen. Ein bisschen stolz bin ich auf das Gesicht.

Hinten ist die Figur dunkel.

Goblin

Jetzt kam ein Goblin von Games Workshop an die Reihe. Auch er bekam ein paar Details. Besonders hervorheben möchte ich die Hand unter dem Schild, die ich selbst modelliert habe. Bei der Bemalung reizte mich besonders das Gesicht. Die grüne Haut lässt sich sehr lebendig schattieren. Bitte zum Aufhellen von Grün Gelb verwenden und nicht Weiß. Dann wirkt die Figur lebendiger.

Hier sieht man die gleiche Figur unterschiedlich gestaltet. Links: einfach angemalt. Rechts: mit einem dunkelbraunen Washing und Trockenmalen (Drybrushing) wirkt die Figur gleich lebendiger. Mitte: detailliert und aufwändig bemalt. Während die ersten beiden Figuren schnell fertig waren, dauerte es bei der mittleren einige Stunden.

Katara

Diese kleine Schwertkämpferin stammt aus dem Serena-Set der Descent-Serie von Fantasy Flyght Publishing. Die Basisfigur benötigte einiges an Nacharbeit: Gussgrate mussten entfernt werden, Gesicht und Rüstung wurden überarbeitet, Schwert, Dolch, Mantel und Basisplatte sind völlig neu gebaut.

Bei der Bemalung wollte ich mich in der Non-Metalic-Metal-Malweise üben. Bei dieser Technik werden die Metallteile nicht mit Metallfarben, sondern mit Grau-, Grün- und Blautönen dargestellt.

Der Mantel ist aus einem Papierhandtuch.

 

Meine Maltechnik

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Maltechniken: Bei der einen wird die Figur in mittleren Farbtönen bemalt und anschließend von dort aus die Schatten und Lichter hinzugefügt. Bei der von mir angewandten Technik wird die Figur schwarz grundiert und von dort aus die Farben von dunkel nach hell hochgezogen. Während bei der ersten Methode die Farben kräftiger wirken bietet die zweite Methode stärkere Kontraste, was ich bei so kleinen Figuren bevorzuge.

Ich hoffe, mein kleiner Ausflug in ein ganz anderes Themengebiet hat Euch Spaß gemacht. Vielleicht versucht Ihr es auch einmal. Aber Achtung! Die Kleinen haben Suchtpotential.

Euer Jürgen von der SIM
(Januar 2019)

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