AH-64 SARAF Apache in Israel in 1/72

Umbau des US-Kampfhubschraubers in die israelische Version.

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Eigentlich war es ganz einfach. Der brauchbare Bausatz für die AH-64 von Academy plus der schön anzuschauende Umbausatz von Armycast. Damit könnte man doch eine Saraf fast aus dem Kasten bauen. Dazu noch die schönen Decals von Armycast. Das Ganze noch nicht mal so teuer. Eigentlich…. Die Rumpfteile passten überhaupt nicht. Als die Rumpfteile passten, klafften bei den Klarsichtteilen Spalte von 2-3 mm. Aber ich bin meiner Linie treu geblieben. Jedes Modell wird fertig gebaut, und wenn es Monate dauert. Allerdings schwebte das Ganze dann doch manchmal bedenklich nahe über dem Mülleimer. Vorsichtiges Biegen der Teile unter Dampf hat es dann größtenteils gerichtet. Letztlich steht nun eine Saraf in meiner IAF-Sammlung und ich kann mich wieder einfacheren Bausätzen widmen…

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Die Kanone von Armycast plus Ätzteile und Bleidraht sowie „Easy Detailing with Strip and Rod“ wie ein bekannter belgischer Modellbauer vor über 30 Jahren meinte….

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Der Bugsensor mit Microlinsen (eingefärbt mit Tamya transparent-Farbe) Die Verglasung erfolgte mit Tesafilm.

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Noch ein paar Bilder vom Bau…

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Der Heckrotor grün = Bausatz weiß = „Easy detailing with Strip and Rod“

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Der Rotorkopf im Bau

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Die Schutzkappen der Hellfires bestehen aus Blinklichtern von Wiking

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…ein Baustufenfoto hab ich noch (da knipse ich nicht so oft, ist wohl Aberglaube…)

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Lackiert wurde mit selbst gemischten Revell Farben. Hintergrund war, daß ich einige Details von Hand gemalt habe, da ich mit der Spritzpistole nicht überall richtig ran kam. Kunstharzfarben lassen sich da besser verarbeiten. Nach einer Schicht Klarlack sieht man keinen Unterschied mehr wo gemalt oder gespritzt wurde. Die Tarnverläufe wurden mit UHU Patafix abgeklebt. Eine Glaubensfrage ist die Betonung von Panellines. Den Rumpf habe ich an einigen Stellen mit dem Nietrad „geriveted“ (…was ein Wort…) Ein leichtes Washing wurde ebenfalls aufgebracht.

Da die Saraf´s im Isradecal Buch alle ziemlich sauber aussehen, war es das Ziel, daß man das aus mehr als 20 cm Entfernung nicht mehr erkennen sollte. Hier ist aber der eigene Geschmack maßgebend, da gibt es kein richtig oder falsch, zumindest meiner Meinung nach.

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…nun zieht sich der Heli in die Vitrine zurück…

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Michael Immler 2016

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