Airpower 2019 – Feuchtfröhliches Vergnügen

Der Wetterbericht verhieß schon nichts Gutes, als ich mich auf den Weg zur Airpower machte. Die Anfahrt war sehr übersichtlich, gut ausgeschildert und Wegweiser zeigten dem lechzenden Besucher den Weg zum Event. Früh aufstehen war angesagt und etwas Recherche davor, um den erstmaligen Besuch so gut wie möglich genießen zu können.

Viele Möglichkeiten gab es nicht, so wählte ich als Parkmöglichkeit den Parkplatz in Fisching, einer kleinen Gemeinde vor den Toren Zeltwegs. Auch hier war man sich sicher, richtig zu sein, aufgrund der vielen Soldaten des österreichischen Bundesheeres. Sehr freundlich und stets für Fragen offen.

Ein kostenloser Busshuttle brachte die Besucher ohne Wartezeiten bis zum Zeltweger Bahnhof. Vor da ab nahm man die Beine in die Hand und lief den Weg bis zum Fliegerhorst- gemütliche 15min je nach Kondition und Laune.

Auf dem Weg konnte man sich erstmals stärken oder Einkäufe tätigen ehe man am Ort des Geschehens eintraf und bereits von einer Geräuschloskulisse empfangen wurde, die keinen Zweifel übrig ließ. Sicherheit war auch hier das erste Gebot, nach dem man vom Schützenpanzer Ulan samt Besatzung empfangen wurde, ging es über das Feld zum Einlass. Keine Wartezeiten, schnelle Abfertigung- und das bei der Menge an Besuchern- wow!

Und schon stand man auf dem Gelände. Groß, gefüllt und zumindest für den Freitag einigermaßen Trocken ohne Schauer. Die Wolkengrenze lag auch soweit oben, dass die Displays fliegen konnten. Große Bildschirme und Live-Kommentare ähnlich der Formel 1 und der Radiosender Ö3 waren omnipräsent. Kameras übertrugen tolle Bilder für all diejenigen, die etwas weiter hinten standen. Die besten Plätze nahe der Start-und Landebahn waren schon früh belegt. Aber seht selbst, was ich auf meiner Tour alles einfangen konnte.

Viel Spaß beim Betrachten ! Falls ihr noch tolle Bilder habt, wir freuen uns gerne auf Zuschriften und eure Eindrücke.

Gleich am Eingang wartete der größte Prop: der A-400M

Weiter ging es mit der E-3 aus Geilenkirchen

Hatte die wohl weiteste Anreise: Eine C-130H der ANG

Hingegen nur einen sehr kurzen Flug musste die Mi 171 aus Kroatien zur Airpower bewältigen.

Die Bundeswehr schickte eine EC-135 aus Bückeburg

Einige Jahrzehnte älter ist die Alouette III aus Aigen

Nicht viel neuer, aber neu modernisiert: Ex niederländische P-3C UPIII

Hat auch einige Jahrzehnte auf dem Buckel: AB-212 des Bundesheeres

Gerade mal 49 Jahre alt: Die Saab-105 aus Hörsching

Etwas moderner ist die PC-7 der Hausherren aus Zeltweg, die gibt es erst seit 35 Jahren.

Private S-211. Die Frecce Tricolori sollen ja in einigen Jahren auf den Nachfolger umrüsten.

Ein französischer Deutscher: Nord 1002 in der Lackierung als Me-108

Hurricane in Alu- Lackierung

Ein büchelaner Tornado ASSTA3

F-16B MLU aus Leeuwarden

Eurofighter Tranche 3 mit GBU-49 vom Zirkus Bölcke

Die Hausherren: Austrofighter aus Zeltweg

Der modernste Flieger am Platz: F-35A aus Cameri

 

Zum Abschluß ein Salzburger: Die Red Bull B-25

 

Frank Luprich

Oktober 2019

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