Klassiker auf dem Basteltisch: Airfix Mossie in 1:72

Der Bausatz ist auch schon 40 Jahre auf dem Markt. Und dabei war das schon die 2. Mossie-Form, die Airfix damals geschnitzt hat. Gibt es in der heutigen Zeit außer Nostalgie noch gute Gründe für diesen Bausatz?Die ernstzunehmenden Wettbewerber aus dem fernen Osten sind deutlich teurer und häufig schlecht verfügbar. Außerdem ist die Mosquito ein elegantes, weil recht glattflächiges Flugzeug. Die nicht übertriebene Struktur auf dem Airfix-Bausatz ist da durchaus akzeptabel, wenn auch erhaben. Bei einer getarnten Maschine kann zumindest ich damit durchaus leben.

Der schwächste Punkt ist das Cockpit. Hier gibt es aktuell immer noch günstig Abhilfe vom kleinen englischen Label Airwaves. Den Ätzteile-Satz habe ich mir gegönnt.

Alternativ passt hier auch der Satz 72-72 von Eduard. Nur den gibt es schon lange kaum noch zu kaufen. Ich habe noch einen hier, vielleicht verbaue ich auch den, denn der hat spezifische Night-Fighter-Teile dabei.

Wie bei vielen guten Bausätzen kann der Erbauer zwischen verschiedenen Varianten wählen. Ich habe als Nachtjäger-Fan die NF Mk.II gewählt. Dabei haben die anderen Versionen aber auch eine attraktive Anmutung.

Der eigentliche Bau ist problemlos. Nach der Fertigstellung des Cockpits geht der Rest fast wie von selbst. Bei diesen alten Kits mit ihren verhältnismäßig wenigen Teilen erklärt sich das meiste von selbst. Das macht sie auch besonders anfängertauglich. Die Anleitung, auch wenn sie nostalgisch wirkt, ist vollauf ausreichend. Aufpassen muss man nur bei Teilen, die nicht zu allen Varianten gehören. Diese Alternativteile sind bei Airfix mit einem Fragezeichen gekennzeichnet. Das ist aber von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Bei mir gab es ein besonderes Problem mit der Spritzqualität. Sie Flügelenden waren nicht ausgegossen, da fehlte ein Stückchen. In diesem Fall kein großes Problem. Nach dem Zusammensetzen der oberen und unteren Halbschale habe ich das fehlende Stück einfach aufgespachtelt. Sauber verschleifen, die Oberfläche etwas polieren – fertig. Sollte nach dem Grundieren unsichtbar sein. Damit es langfristig so bleibt, ist gutes Durchhärten des Spachtels wichtig. Sonst kann er später noch schrumpfen. Dann gibt es Sinkstellen.

Im Zusammenhang mit dem Ätzteileset wird das Cockpit zum Hauptblickpunkt. Schon beim Bau geht die meiste Zeit in diesen Bereich – also will ich später auch sehen, was da entsteht.

Jetzt greife ich mal wieder zu Bastelmesser und Kleber. Sobald man weitere Ergebnisse sieht, berichte ich wieder.

Weiterhin viel Spaß mit dem Modellbau und unserer Seite

wünscht Stefan

Stand April 2018

 

 

 

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