U32 – 350 mal kleiner

Hallo liebe Modellbaufreunde!

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Heute stelle ich euch mein erst kürzlich fertig gewordenes Projekt U32 im Maßstab 1:350 vor.

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„Zu klein, zu fitzelig…“ wird vielleicht der eine oder andere denken. Und in der Tat ist der beiliegende Ätzteilesatz zum Bausatz von Hobby Boss schon sehr filigran. In diesem Maßstab wohl der einzige Bausatz dieses Typs, was das ganze doch wieder interessant macht. Auch in puncto Qualität macht dieser Bausatz einen guten Eindruck, sowie in der Passgenauigkeit und Detaillierung. Allerdings hinterlässt die Anleitung im Bereich der Bemalung doch Fragen für alle die, die es genauer wissen wollen. Aber das hält einen passionierten Modellbauer wie mich nicht ab…

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Zum Jahreswechsel habe ich den Bau begonnen, angefangen mit den Vorrecherchen und festlegen der Ausführung und dem Materialbedarf. Da der Bausatz recht übersichtlich ist und auch nicht viel Schleifarbeit auf mich zu kam, konnte ich mich mehr auf andere Dinge konzentrieren. Da sind z.B die Positionsleuchten beidseitig am Turm des Bootes, die ihm ein charakteristisches Bild verleihen. Diese Details sind in den als Gravuren ausgeführt, allerdings nicht ausgeschnitten. Diese Mühe habe ich mir gemacht – mit dem Handbohrer und Skalpell. Anschließend ausfeilen und prüfen der Winkel. Aus der Teilekiste kamen dann Klarsichtteile, die mit der Feile und Schleifpapier die erforderliche Form erhielten, um in die vorbereiteten Öffnungen zu passen. Ja, da haben dann doch die oben genannten Kritiker Recht, da es doch um kleinere Maße ging.

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Anschließend kam in den Turm eine Trennwand  zurechtgeschnitten aus der Teilekiste eingeklebt, um das Durchscheinen von der einen Positionsleuchte zur anderen zu unterbinden. Nun begann das Suchen nach geeigneten Teilen in der Teilekiste. Die Positionsleuchten fand ich dann bei einem Revell T80 Bausatz in 1:72. Diese ähnelten stark dem Original und fanden dann auch Verwendung nach farblicher Bearbeitung. Der Innenraum bekam eine Schwarze Lackschicht, dann die vorbereiteten Positionsleuchten und fertig war der Turm. Leider sieht man diese Mühe nicht mehr so, wie ich es mir erdachte.

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Im Verlauf des Baus waren Originalfotos eine große Hilfe, und so standen nach langer Suche doch eine Reihe detaillierter Bilder zur Verfügung. Große Hilfe fand ich auch bei der Bundesmarine, die schon ihre Erfahrung darin hatte, Modellbauern zu helfen – und das in einer sehr erfreulichen Art und Weise. Auf diesem Weg kam ich zu meinen Abzeichen, die auf dem Titelbild zu sehen sind. Auch hier nochmals mein bester Dank. Auch waren mir meine SIM-Clubkollegen eine tolle Hilfe, die mit Rat und Tat zur Seite standen.

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Der Rest des Baus war dann eher Standard. Bis auf das Mischen der Bundesmarine-typischen Farbe (Graubraun). Nach der Grundlegenden Lackierung, die mit dem Pinsel aufgetragen wurde, kam die Detailbemalung. Anfangen von der Antriebsschraube nach vorne Richtung Bug. Auch hier wurde versucht, die typischen Merkmale des 1. Bauloses der Klasse 212A herauszuarbeiten.

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Später kam der Displayständer, der leider noch einmal angefertigt wurden musste. Ja, die liebe Chemie. Aber das war aufgrund der guten Passgenauigkeit kein großes Problem. Zusammenfügen von Modell und Ständer, glänzender Klarlack, Decals und abschließend Versiegeln mit mattem Klarlack – fertig war das gute Stück. Zu erwähnen wäre noch, dass mit Revell Aqua Color bemalt wurde. Auf eine Alterung habe ich bewusst verzichtet, da die Boote relativ „neu“ sind und auch auf den Bildern keine sonderlich große Verwitterung zu erkennen war. Nun findet sich dieses kleine Kunstwerk in meiner Vitrine. Spaß und Freude machte es allemal und auch meine Frau hatte ihren Anteil die Toleranz aufzubringen, während meiner Zeit am Modell. Vielleicht habt Ihr Lust auf diesen Bausatz bekommen oder einfach mal etwas Kleineres zu Bauen.

Es grüßt Euch

Frank (November 2016)

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